Chronik der Musikkapelle Lähn

Die Musikkapelle Lähn wurde nach Verkündbücher der Pfarre Lähn im Jahre 1848 gegründet.  Zur Zeit um 1880 bestand die Musikkapelle aus lediglich 10-15 Mann.  Erst nachdem im Jahre 1902 der musikbegeisterte Pfarrer Obholzer ins Dorf kam, begeisterte er immer mehr für die Musik und so waren es schon 20 Mann. Leider wurde die Kapelle im ersten Weltkrieg wieder zerrissen.

1930 bekam die Musikkapelle die erste einheitliche Kleidung, es war die Uniform der Tiroler Kaiserjäger. In dieser Zeit traf die Kapelle auf den neugegründeten Außerferner Musikbund und nahm an den jährlichen Musikfesten teil.1935 legte Kapellmeister Hosp sein Amt zurück, dass Peter Fuchs für zwei Jahre übernahm, bis der 2. Weltkrieg begann. Die Uniform fiel dem Weltkrieg zu Opfer und so führte Erich Greif mit der Feuerwehruniform die Kapelle fort.

Die Musiker sammelten wolle und 1949 trat die Kapelle zum Weißen Sonntag das erste Mal in Tracht auf. In diesem Jahr führte die Musikkapelle das erste Außerferner Bundesmusikfest aus.1944 bekam die Kapelle erstmals Notenständer und Notenmappen. Im Jahre 1951 wurde die Vereinsfahne eingeweiht die wir von Fahnenträgerin Margarethe Zotz bekamen.

Nach dem Tot von Lehrer Greif führte der Reuttener Kapellmeister Josef Keller die Kapelle. Erst im Jahre 1966 wurde Xaver Koch Kapellmeister und löste somit Josef Keller ab. Mit intensiver Probenarbeit konnte bereits beim Oberbayerischen Landesmusikfest ein erster Rang mit Auszeichnung erreicht werden.

1969 trat Obmann Ernst Schwarz zurück und sein Amt übernahm Walter Schennach. Durch Erweiterung der Bekanntenkreise kam man auf Holland und spielte sogar in einem Fußballstadion.

1974 wurde das erste Lähner Zeltfest ausgetragen, das schnell zum festen Bestandteil des Musikjahres wurde. Durch Aufnahme von zahlreichen Jungmusikanten  bestand die Kapelle zu dieser Zeit bereits aus 39 Musikern.

Leider schied Kapellmeister Koch Ende 1983 aus und somit übernahm Kapellmeisterstellvertreter Walter Schennach den Taktstock. Die Obmannstelle übernahm Albert Zotz. Durch die große Zahl an Musikern kam es zu einigen Ungereimtheiten, die sich aber bald wieder besserten. Somit konnte  1985 bei dem Bundesmusikfest schon wieder ein zweiter Rang erreicht werden.

1985 starb der beliebte Obmann Albert Zotz und so musste Reinhard Hosp die Obmannstelle übernehmen.